1. Spatenstich in der Peter-Paul-Straße

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Zur guten Tradition neuer Bauvorhaben gehört der feierliche Akt des 1. Spatenstichs.

Nach Verzögerungen, die im Zusammenhang mit der Ausschreibung und den Kostenangeboten der Firmen eingetreten waren, konnte nun am Nachmittag des 30. August 2018 der symbolische Baustart von drei Stadtvillen im Eck Peter-Paul-Straße/Johannes-Kirsch-Straße/Wittenberger Straße in der Alten Neustadt vollzogen werden.

Jetzt rücken die Bagger für die Tiefbauarbeiten an. Der sogenannte „Berliner Verbau“, eine Träger-Bohlenwand als Baugrubenverbau, wird eingebracht. Dem voraus gehen Sondierungsbohrungen. Sie dienen der Sicherung des Bauvorhabens hinsichtlich eventueller Altlasten im Boden. Zudem erfolgt eine Kampfmittelsuche, denn die Alte Neustadt war insbesondere in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs Ziel alliierter Bombenangriffe. Vor seiner Zerstörung hatten überwiegend Gründerzeithäuser das Bild des Stadtteils geprägt. Nach dem Krieg wurde in genossenschaftlicher Selbsthilfe der Wiederaufbau mit Häusern im Stil der Zeit vorangetrieben. Die Wohnhäuser im Bereich der Hohepfortestraße gehören zu den ältesten im Bestand der Stadtfelder, denn die Ursprünge unserer Genossenschaft liegen in verschiedenen derartigen Gründungen.

Das aktuelle Bauvorhaben ist in diesem Sinne – wie schon jenes am Pfälzer Platz – eine Rückkehr zu unseren Wurzeln. Bis zum 1. Spatenstich war es ein langer Weg. Nach Ankauf der Flächen zwischen Peter-Paul-Straße/ Johannes-Kirsch-Straße/Wittenberger Straße wurde 2009 die Peter-Paul-Straße 4 abgerissen. Hier hatte sich bis zu seiner Schließung 1990/91 der Jugendklub „Karl Sasse“ befunden, bis 2006 folgten verschiedene Nutzungen. 2011 begannen dann die Planungen für das aktuelle Bauvorhaben, 2012 wurde der positive Bauvorbescheid, 2017 die Baugenehmigung erteilt.

 

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